Beton, Metall oder Stein
Genießen Sie die Materialvielfalt

Machen Sie es sich gemütlich mit Holz!

Zugegeben, weiße Küchen sind schön, zeitlos und passen zu vielen Stilen. Aber warum nicht von der großartigen Vielfalt an Materialien profitieren, die heute zur Auswahl steht? Inzwischen werden Holz, Stein & Co. als Dekor so täuschend echt nachgebildet, dass der Unterschied zum Original selbst beim Anfassen kaum noch zu erkennen ist. Denn neben der naturgetreuen Optik wird auch die Struktur dreidimensional abgebildet. Der Vorteil: Die Oberflächen sind im Gegensatz zu ihren Vorbildern robust und pflegeleicht und außerdem in der Regel deutlich preiswerter. Sie können die Fronten, aber auch den Korpus, die Arbeitsplatte und die Nischenverkleidung in unterschiedlichen Looks wählen. 

Das Material aus der Natur steht für Individualität: Die Maserung eines Baumes ist so einzigartig wie ein Fingerabdruck, ein Furnierbild mit dicken und dünneren Jahresringen, zarten Rissen und knorrigen Astansätzen erzählt von den Witterungseinflüssen während des Wachstums. Nachdem es viele Jahre üblich war, dass auf Möbelfronten die Maserung vertikal verläuft, ist nun die angesagte Linienführung horizontal. Sie werden den Effekt sofort bemerken, wirkt doch dadurch eine Küche gleich viel großzügiger, vor allem, wenn Sie grifflose Fronten und doppelt-breite Auszüge einplanen. Eiche ist das Holz der Stunde, Sie haben die Wahl zwischen graubraunen, cognacfarbenen und ganz hellen Tönen, mal mit starker, mal mit weniger ausgeprägter Maserung. Diese Hölzer kommen in modernen, minimalistischen Küchen hervorragend zur Geltung, machen aber auch auf einer Kassettenfront einer Landhausküche eine gute Figur. Wenn Sie ein Fan des Country-Stils sind, werden Sie vielleicht zu heller Pinie greifen.

Während die Möbelfronten insgesamt eher diskret wirken, sind die Arbeitsplatten rustikaler gestaltet, dort finden Sie auch Balkeneiche und Holzdielen im Vintage-Look, die Pinie im grauen Finish erinnert an verwitterte Stegplanken. Gerade bei offenen Grundrissen mit angebundenem Wohnbereich ist die warme Ausstrahlung ein starkes Argument für Holz.

Nutzen Sie die Eleganz des Steines

Eine Alternative zu Holz ist Stein, auch hier ist die Reproduktion so authentisch, dass man sie erst bei der Berührung bemerkt, denn die Oberfläche ist im Gegensatz zum echten Naturmaterial angenehm warm. Arbeitsflächen aus Granit werden Ihnen vertraut sein, absolut im Trend sind nun auch Fronten aus Granit, Limestone, Marmor und Schiefer. Ihre Zeichnung folgt keinem systematischen Muster, das Zufällige macht sie so lebendig. Kombinieren Sie Schiefer mit hellem Holz und kreieren Sie so Ihre ganz persönliche moderne Designküche. 

Keramik gehört ebenfalls in diese Gruppe, das ursprüngliche Material kann viele andere Oberflächen imitieren, zum Beispiel eine hellgraue Granitstruktur. Bei der Nischengestaltung stehen auch Dekore von urigen Steinmauern als Blickfang zur Verfügung.

Mit Beton kommt urbane Lässigkeit in Ihre Küche

Als Beton auf den ersten Messen auftauchte, war das Staunen groß. Inzwischen hat sich das Baumaterial als stylische Frontbeschichtung im Wohnbereich etabliert, der Karriereweg führt nun weiter in die Küche. Die Reproduktion der mattgrauen, wie gespachtelt wirkenden Oberfläche bringt eine architektonisch-urbane Note in die Gestaltung, die an ein Loft erinnert. Bringen Sie hellen Beton mit seidenmatten schwarzen Fronten oder auch mit Holz zusammen, das entwickelt eine faszinierende Eleganz. Schiefergrauer Beton stellt einen spannenden Kontrast zu weißen Lackoptiken dar.

Metall, so cool, so edel – setzen Sie einen modernen Akzent

Edelstahlküchen kennen wir aus dem Profibereich, wo Sterneköche und ihre Brigade wirbeln und kulinarische Köstlichkeiten zaubern. Gebürsteter Stahl in absolut überzeugender Nachbildung wirkt puristisch, aber auch elegant. Im Mix mit Holz erschaffen Sie ein nobles Ambiente, das ebenso gut in ein modernes Umfeld wie in einen charmanten Altbau passt. Bronze, eine weitere spektakuläre Metalloptik, ist ein  glamouröses Statement. Als Arbeitsplatte auf schwarzen Möbeln erkennt man die Stärke der rötlich-braun melierten Struktur. Ebenso funktioniert das Zusammenspiel mit Weiß oder hellem Holz. 


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